29. März 2013

Da kommt besinnliche Stimmung auf… – und eine neue Kategorie entsteht

Ich würde mich nicht unbedingt als Anhänger religiöser Feiertage bezeichnen und tue mir deshalb an solchen Tagen mit der besinnlichen Stimmung, wie man sicherlich merkt, etwas schwer. Heute wurde es mir allerdings noch schwerer gemacht, als ich auf der Seite der Tagesschau folgendes Zitat bewundern durfte:

Der Papst bleibt weiterhin unprätentiös: Bei der traditionellen Fußwaschung wählte Franziskus nicht wie üblich Priester oder Kirchenmitglieder aus, sondern Insassen eines Jugendgefängnisses – darunter auch Muslime und Mädchen.

Diese „Nachricht“, die ja eigentlich eine gute Nachricht ist, hat mich ehrlich gesagt sehr geärgert. Dass religiöse Toleranz hier eine Nachricht wert sein soll, das lasse ich mir ja noch gefallen. Aber dass wir im 21. Jahrhundert ohne kritischen Unterton einem Ritual zuschauen, bei dem es erwähnenswert (und scheinbar auf besondere Weise „unprätentiös“) ist, dass es auch Mädchen (!!!) zuteil wird, finde ich irgendwie ärgerlich, auch wenn es mich in diesem Kontext natürlich nicht wundert.  Auf den Punkt bringen kann ich meine Gefühle hier am Besten mit einem Zitat von Simone de Beauvoir, die in der Einleitung zu Das andere Geschlecht schreibt:

Das Thema ist ärgerlich, besonders für die Frauen; außerdem ist es nicht neu.

Aus diesem Anlass habe ich nun beschlossen, dieses Buch, wenn ich es schon aus dem Regal gezogen habe, um das Zitat nachzuschlagen, auch gleich zu lesen- es staubt da nämlich schon eine Weile gemeinsam mit einigen anderen Klassikern zu. Und weil mir die Idee gefällt, derartige kleine „Projekte“ mit euch zu teilen und vielleicht auch zu diskutieren, habe ich beschlossen, meinen Blog um die gleichnamige Kategorie zu erweitern. Ich werde euch also hin und wieder mal auf dem Laufenden halten, was ich gerade so lese und was ich davon halte und ich würde mich sehr freuen, wenn ihr eure Gedanken, Fragen und Meinungen zu den entsprechenden Werken und zu meinen kleinen Zwischenberichten mit mir teilen würdet!

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29. März 2013

Was glauben wir da eigentlich?

Nach einer längeren (studienbedingten) Pause wage ich mich heute endlich mal wieder ans Schreiben. Heute ist ohnehin ein Abend, an dem man sich mit eher eingeschränkten Alternativen zur Abendgestaltung abfinden muss – die religionskritischen Leser ahnen sicherlich, worauf ich anspiele. Doch keine Angst, ich verschone eure Nerven von meinen Ausführungen zum Thema „Karfreitag und Tanzverbot“.

So ganz ohne Bezugnahme auf den anstehenden religiösen Feiertag komme ich heute aber trotzdem nicht aus – allerdings möchte ich die Sache mal aus einem anderen Blickwinkel betrachten. Statt praktischer Überlegungen zu der Frage, inwiefern der Glaube mancher Leute durch die Lebensgestaltung anderer gestört wird (und die Lebensgestaltung der zweiten Gruppe im Tanzverbotsfall auch durch den aufgezwungenen Glauben der ersten Gruppe?), möchte ich mal einige eher theoretische Überlegungen anstellen. Statt mich also inhaltlich damit zu befassen, was manche Menschen glauben und andere nicht, möchte ich lieber die Frage in den Raum stellen, von welcher Art eigentlich die Dinge sind, die wir glauben, wenn wir etwas glauben.

Nehmen wir einmal an, wir glauben, dass an Ostern der Osterhase kommt. Glauben wir dann den Satz, das sprachliche Gebilde „An Ostern kommt der Osterhase“?.

Das scheint zunächst einmal eine ganz passable Lösungsmöglichkeit zu sein. Aber was ist dann mit dem Satz „At Easter, the Easter bunny comes over“? Irgendwie wollen wir diesen Satz dann ja auch glauben, weil er das aussagt, was wir meinen. Andererseits müssen wir uns dann fragen, ob wir mit diesem Argument nicht auch davon ausgehen müssten, dass wir Sätze in Sprachen glauben, die wir gar nicht verstehen.

Eine Alternative ist die Behauptung, dass wir nicht sprachliche Gebilde glauben, sondern eben Inhalte (oder Propositionen). Dann glauben wir nicht mehr das sprachliche Objekt „Morgen kommt der Osterhase“ , sondern wir glauben, dass morgen der Osterhase kommt. Diese Idee funktioniert sprachunabhängig und scheint deshalb etwas besser dazustehen als die zuerst vorgeschlagene Lösung. Allerdings drängt sich hier die Frage auf, was solche Propositionen eigentlich sein sollen.

Das war jetzt eine fast schon entstellend vereinfachte Darstellung eines bekannten philosophischen Problems und deshalb möchte ich hier auch gar nicht den Anspruch erheben, von dieser Darstellung aus fachlich in die Tiefe gehen zu können. Was mich aber interessieren würde, ist euer erster (quasi vorphilosophischer) Impuls zu dem Thema. Findet ihr es unproblematisch, die Existenz von Propositionen anzunehmen? Sagt euer Bauchgefühl euch vielleicht, dass alles Denken und Glauben sprachbasiert ist? Oder tendiert ihr in irgendeine andere Richtung?

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20. Januar 2013

Lassen wir uns von unserer Sprachbegabung aufs Glatteis führen?

Ich habe mir ja bekanntlich unter anderem vorgenommen, zu zeigen, wo man im ganz normalen Alltag über philosophische Grundfragen stolpern kann. Da ich dieses Blog aus meiner Perspektive schreibe, heißt das: ich möchte auch mit euch teilen, wo ich in meinem Alltag über philosophische Grundfragen stolpere (oder noch besser: in sie hinein).

Stolpern und fallen sind auch zwei gute Stichworte, um in die Geschichte hinein zu finden, die ich heute mit euch teilen möchte: hier bei uns ist es nämlich glatt, und zwar so richtig. Als ich also heute nach einem gemütlichen Uni-Sonntag nach Hause fahren wollte, habe ich mich in einer Stadt wiedergefunden, die zwischendurch zu einer einzigen Eisbahn geworden war. Dementsprechend musste ich nun also sorgfältig und hochkonzentriert einen Fuß vor den andern setzen. Dabei musste ich an etwas denken, was hoffentlich noch niemand von euch erleben musste: ein Pferd, das versehentlich auf eine gefrorene Fläche geführt wird. Ich habe das vor einigen Jahren erlebt und musste nun auf meinem Heimweg an diese skurrile, aber auch sehr erschreckende Situation zurückdenken – an den Moment, als die Stute erkannt hat, dass sie sich nicht sicher bewegen konnte. An die Panik, die ihr in ihren hektischen Bewegungen anzusehen war. An die Angst, die sie schnell vorsichtig werden ließ, so dass sie sich plötzlich gar nicht mehr bewegte, nur um nicht zu stürzen. Und an den Verlust des Vertrauens in den Menschen, der versuchte, sie wieder auf eine nicht vereiste Fläche zurückzuführen. Und dann konnte ich in meinem Kopf einen Einwand fast schon hören, der vielen von euch jetzt sicherlich auf der Zunge liegt: „Vermenschlichst du das Pferd jetzt nicht etwas?“

Eigentlich könnte ich den Artikel jetzt mit der Frage schließen, was die Menschen denn von den Tieren unterscheidet. Doch ich möchte noch ein paar Worte zu einer Antwort verlieren, die hierzu oft vorgeschlagen wird. Man sagt oft, der Mensch unterscheide sich durch die Sprache vom Tier (ich verwende hier absichtlich, wenn auch nicht unkritisch, die allgemeine Form „das“ Tier). Man kann sich hier nun vieles fragen, zum Beispiel ob Tiere wirklich keine Sprache haben. Etwas interessanter wird es meiner Meinung nach, wenn man auch manchen Tieren ein Sprachvermögen zugesteht, sich dann aber fragt, ob deren Sprachen sich wesentlich von unserer unterscheiden. Heute hat mich allerdings ein anderer Gedanke am meisten fasziniert: nehmen wir an, Menschen sprechen und Tiere nicht oder nur anders. Dann wäre immer noch nicht bewiesen, sich dadurch ein grundsätzlicher Unterschied begründen lässt, der uns erlaubt, Mensch von Tier zu unterscheiden. Damit der Mensch nicht bloß das sprechende Tier wäre, müsste der Sprache noch eine wichtigere Rolle zukommen, als einfach nur die Tatsache, dass nur wir zufällig über sie verfügen. Sonst könnte man schließlich auch Tier und Giraffe unterscheiden, indem man das Kriterium der Sprache durch den langen Hals ersetzt.  Deshalb die Frage: Ist Sprache wirklich das, was uns ausmacht? Oder wird dieses etwas, wenn es denn existiert, nur durch sie ausgedrückt?

PS: Falls die Antwort ja lautet, bin ich übrigens offen für die Interpretation, dass Sprache nicht nur uns, sondern auch andere Tierarten, die über eine nicht-menschliche Sprache verfügen, zu einem gewissen Grad ausmacht.

16. Januar 2013

Zur Ehrenrettung des Ist-Zustandes

In meinem letzten Artikel – an dieser Stelle erst mal noch ein verspätetes frohes neues Jahr an alle – hatte ich mich mit dem naturalistischen Fehlschluss befasst und habe auch durchscheinen lassen, dass ich selbst kein großer Verfechter einer „es ist, also soll es auch“-Argumentationsweise bin. Trotzdem möchte ich fairerweise zugeben, dass ich es einer solchen Argumentationsweise durch die Wahl meines Beispiels natürlich auch noch ein wenig schwerer gemacht habe. Ich habe lange überlegt, ob das Muster dieses (Fehl-)Schlusses im Alltag auch in Argumenten auftaucht, die nicht bereits auf den ersten Blick als Stammtischargumente abgestempelt werden können.

Dann ist mir aufgefallen, dass ich selbst im Bereich der Wirtschaft manchmal dazu neige, zu sagen:

„Der Mensch ist ja nicht für die Wirtschaft da, sondern die Wirtschaft für den Menschen.“

Dieser Satz ist ist mir tatsächlich plausibel und ich würde ihn nicht auf den ersten Blick mit plumpen Beispielen des naturalistischen Fehlschlusses gleichsetzen. Trotzdem scheint das Muster hier ähnlich zu funktionieren. Im ersten Satzteil verweisen wir auf die Absicht, mit der ein Wirtschaftssystem geschaffen wurde und damit auf gesellschaftliche Erwartungen, die wir an es stellen. Im zweiten Teil schließen wir dann, dass diese Erwartungen der Menschen an die Wirtschaft nun bitte auch erfüllt werden sollen. Wo in anderen Argumenten vielleicht der göttliche Plan ins Spiel kommt, bürgen hier die menschlichen Absichten beim Errichten einer Wirtschaftsordnung dafür, dass das Sein schon einen Sinn hat und deshalb auch sein soll.

Natürlich ist dieses Beispiel streng genommen kein naturalistisches. Aber es scheint mir ein Beispiel dafür zu sein, dass Schlüsse vom Sein aufs Sollen eben manchmal doch gut verpackt daherkommen und gar nicht unbedingt problematisch erscheinen.

Was meint ihr: kann man dieses Beispiel als ein Beispiel für den Sein-Sollen-Schluss verwenden, das auf den ersten Blick plausibel aussieht?

PS: Ich halte den Schluss, sowohl allgemein als auch in diesem Beispiel, übrigens immer noch für ungültig.

29. Dezember 2012

Weil nicht sein kann, was nicht sein darf…

In den letzten Wochen habe ich viele Artikel gelesen, die sich mit einem Phänomen beschäftigen, das mir sehr gut bekannt ist: die erzwungene weihnachtliche Harmonie, die dazu führt, dass erwachsene Menschen sich gegen ihren Willen zu Leuten quälen, die sie nicht sehen wollen, um sich Dinge anzuhören, die sie nicht hören wollen. Das allein wäre schon ein Thema für sich. Doch bei all diesen unangenehmen (und fairerweise gebe ich zu: auch den vielen angenehmen) Besuchen bei Verwandten und Freunden geschehen so viele andere Dinge, die ich zuerst ansprechen möchte. Zunächst einmal sitzt man fast durchgehend mit wechselnden Personen an irgendwelchen Tischen, isst und trinkt zu viel, und tut aber noch etwas, was meiner Empfindung nach selten geworden ist: man unterhält sich – und zwar nicht nur über Oberflächliches. Meine These ist ja, dass das Essen aufgrund des Überangebots an Gerichten so lange dauert, dass man irgendwann gar keine andere Wahl hat, als eine richtige, inhaltlich interessante Unterhaltung zu führen – die dann oft im Streit endet.

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es ein paar Themen und Argumentationsmuster gibt, die über die Weihnachtsfeiertage unvermeidlich sind. Meine persönliche Liste wird angeführt von einer Argumentationsweise, die einen interessanten Streitpunkt in der philosophischen Diskussion darstellt. Am weihnachtlichen Esstisch tritt sie in vielen Gestalten auf, allen voran

„Wir haben das immer so gemacht“,

„die Evolution/ Gott hat das mit gutem Grund so eingerichtet“, und

„Das ist halt so. Wenn du mal in meinem Alter bist, verstehst du das auch“.

Diese Sätze sind als Argument nur dann zu gebrauchen, wenn hinter ihnen die Annahme steht, dass etwas, das ist, gut so ist und auch so sein und bleiben soll. Überspitzt formuliert würde dass heißen, dass alles, was nicht sein darf, sowieso nicht ist. Und alles, was ist, ist dann auch gut so. In der weihnachtlichen Esstischvariante hieße das zum Beispiel:

„Frauen sollen hauptsächlich Mutter sein, weil sie es können und weil wir beobachten, dass sie es eben meistens sowieso schon tun.“ Schließlich wird der Status Quo schon einen Grund haben. Besonders Gott und Evolution (letztere ein wenig falsch verstanden) müssen hier als dieser Grund herhalten.

Auf einer rein formalen Ebene haben wir es hier mit einem naturalistischen Fehlschluss zu tun. Wir betrachten bloße alltägliche Tatsachen (z.B. Frauen, die meistens zu Hause bei ihren Kindern bleiben) und plötzlich taucht in der Folgerung etwas auf, was ein Sollen enthält (z.B. „Frauen sollen Hausfrauen sein“). Ein Argument dieser Form nennt man naturalistischen oder normativen Fehlschluss.

Durch die Wahl des doch etwas platten Beispiels kommt dieser Schluss hier nicht besonders gut weg. Und in der Tat halte ich ihn für ungültig und glaube, dass er seinen Namen zu recht trägt. Allerdings ist dieser Standpunkt eben auch nicht selbstverständlich. Gerade jemand, der die Vorstellung ablehnt, dass der Zufall in der Welt sein Unwesen treibt, könnte die These, dass es sich hier um einen Fehlschluss handelt, zurückweisen. Man könnte tatsächlich mit Gott argumentieren oder die Sache auch aus einer ganz anderen Richtung angehen und sich erst einmal fragen, was sollen überhaupt bedeutet und woher dieser Begriff seine scheinbare Autorität bezieht. Alles in allem bleibt nach meinen Weihnachtbesuchen die Frage zurück: können wir vom Sein (oder, etwas radikaler: auch überhaupt von irgendetwas) aufs Sollen schließen?

 

 

23. Dezember 2012

Weihnachtliche Gedanken zum religiösen Pluralismus

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Heute, am 4. Advent, scheint es unvermeidbar zu sein, einmal über das Thema Religion nachzudenken. Während Religion in Deutschland für einen Großteil des Jahres Privatsache ist (wenn nicht gerade wieder eine öffentlicher Streit über das grundsätzliche Für und Wider von Religion ausbricht), über die man meistens nicht spricht, kommt man zur Weihnachtszeit oft nicht drum herum, sich irgendwie in irgendeiner Form im religiösen Spektrum zu positionieren. Auf die Frage „Feierst du Weihnachten?“ kann man auf viele Arten antworten – aber man antwortet. Und die Antworten, die man nun zu hören bekommt, verraten oft mehr über die religiöse Einstellung, als alles, was wir sonst das ganze restliche Jahr über von unseren Bekannten und deren tiefsten inneren Überzeugungen erfahren.

„Ja, ich bin gläubiger Katholik/Protestant.“

„Ich glaub‘ da zwar nicht dran, aber ich will mir die Tradition bewahren.“

„Nein, ich bin Atheist und will damit nichts zu tun haben.“

„Ich bin zwar kein Christ, aber ich feiere Weihnachten weil ich an den Geist dieses Feiertags glaube.“

Und egal wer in diesem Gespräch auf wen trifft und welche Glaubensüberzeugungen hier aufeinandertreffen, meist endet das Gespräch damit, dass man sich gegenseitig versichert, den Glauben (oder Zweifel) des Gegenübers zu akzeptieren, respektieren, tolerieren… Man will sich auf keinen Fall einmischen oder irgendwen von irgendwas überzeugen, denn die jeweilige Überzeugung ist schließlich Privatsache und über so etwas diskutiert man – schon allein aus Anstand- niemals.

Ich bin ein großer Anhänger dieser Praxis und teile die Intuition, dass Glaubensüberzeugungen (und hier tue ich, was ich normalerweise nie tue: Atheismus und Agnostiz“ismus“ zu den Glaubensüberzeugungen zählen) Privatsache sind. Gleichzeitig werde ich aber den Gedanken nicht los, dass das nur funktioniert, weil wir uns stillschweigend darauf geeinigt haben, den Begriff glauben nicht mehr zu untersuchen oder zu hinterfragen. An diesen Begriff schließen sich nämlich jede Menge spannende Fragen an:

Ich glaube, dass die Erde rund ist. Damit setze ich normalerweise ein paar Dinge voraus: dass es zur Frage der Gestalt der Erde eine objektive Wahrheit gibt und dass ich in ihrem Besitz bin. Gleichzeitig liegen dann alle falsch, die etwas anderes behaupten. Nach meinem alltäglichen Verständnis von solchen Dingen würde ich mich bei Leuten, die mir etwas bedeuten, und die sich in dem Irrtum befinden, die Erde sei flach, verpflichtet fühlen, sie auf ihren Irrtum hinzuweisen. Gerade das entspricht nämlich meinem Verständnis von es gut mit jemandem meinen. Warum gilt dieser Grundsatz dann nicht mehr für Religionen? Wie begründen wir, dass wir es gerade als Tugend empfinden, anders Glaubende in ihrem Glauben zu lassen?

Gibt es vielleicht einen Unterschied in der Bedeutung von glauben in „Ich glaube, dass die Erde rund ist“ und „Ich glaube an Gott“? Gibt es einen religiösen Glauben ohne Wahrheitsanspruch? Müssten wir vielleicht zwischen mehreren Varianten des Wortes glauben unterscheiden? Oder müssen wir die Verknüpfung von Glaube und Wahrheitsanspruch akzeptieren und uns streng genommen verletzt und vernachlässigt fühlen, wenn jeder all unsere Überzeugungen zum Thema Religion akzeptiert, ohne uns bekehren zu wollen?

30. November 2012

Herzlich willkommen

Liebe/r Besucher/in,

herzlich willkommen auf Fragen ohne Antwort. Ich freue mich, dass du dich auf diese Seite verirrt hast.

Fragen ohne Antwort ist ein Blog, das – wie so viele seiner Sorte- mehreren Zwecken dient:

1) Ich möchte auf dieser Seite meine Gedanken zu gesellschaftlichen und philosophischen Fragen mit anderen Menschen teilen und hoffe natürlich auch immer auf Rückmeldungen und Inspiration.

2) Gleichzeitig kann ich bei diesen Gedanken meine eigene Person nicht außen vor lassen. Deshalb wird es sicherlich auch immer wieder um meine Erlebnisse und Begegnungen in der Welt der akademischen und nicht-akademischen Philosophie gehen.

3) Natürlich hoffe ich, dass bei all dem Sortieren meiner Gedanken auch für meine Leser ein Mehrwert entsteht: ich würde mich freuen, wenn ich die ein oder andere Person für die behandelten Themen begeistern oder im Umgang mit ihnen bereichern könnte. Ob ich diesem Anspruch gerecht werden kann, wird sich mit der Zeit zeigen.

Alles in allem freue ich mich über jeden Besuch meiner Seite und nehme auch gerne Wünsche und Anregungen an. Ich hoffe, meine Seite bereitet euch Freude!

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